Hannes Birnbacher, Windhagen/Ww.

Alte deutsche Schriftarten


Sütterlin und andere Schriften

Die bekannteste "alte" Schreibschrift ist die Sütterlinschrift. Über diese sind so viel falsche Informationen in Umlauf, daß ich einige kurze Informationen darüber geben möchte. 
Meyers Lexikon schrieb im vorletzten Jahrhundert über die Deutsche Kurrentschrift, von der die Sütterlin nur eine Variante ist
(hübscher Fund: http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=114539 ):

"Die zu jener Zeit, gleichwie in Deutschland, so auch in
Frankreich und England übliche spitze Schreibschrift wurde von der
runden lateinischen Form der Schreibschrift Italiens in Frankreich
gegen Ende des 16. Jahrh., in England um die Mitte des 17. Jahrh.
verdrängt. (...) Auf Deutschland blieben jene Fortschritte fast
ohne Einfluß, weil den in Schnörkelwesen verfallenen deutschen
Schreibmeistern das Verständnis dafür mangelte."

Sütterlin-SchriftbeispielSchriftbeispiel Deutsche Kurrent

Schriftbeispiele: links Sütterlin (gleiche Linienstärke, rund, aufrecht), rechts Deutsche Kurrent (kurrent.ttf) (Aufstriche als Haarlinien, Abstriche stark, wie hier am "n" zu unterscheiden; Auf- und    Abstriche länger als die Mitte, man vergleiche das "t" mit dem "e"; Schrift ist geneigt).
Anmerkung: freie Fonts geben nicht immer die typische oder ideale Schrift wie in historischen Originalen wieder. Generell sind dort die Unter- und Oberlängen viel länger und fast immer fehlt der Aufstrich im kleinen "e", wie dies übrigens in der nachstehend erwähnten "DeutscheKurrent.ttf" von Accipiter Media berücksichtigt ist, im Gegensatz zu obenstehendem Beispiel.

Urkunde Ordensverleihung 1910

"S(e) Majestät der Kaiser und König haben Allergnädigst geruht, Ihnen auf unseren Antrag anläßlich Ihres Eintritts in den Ruhestand den Adler der Inhaber des königlichen Hausordens von Hohenzollern zu verleihen".

Urkunde 1936

Hier ein Ausschnitt aus einem Testament von 1936 aus Familienbesitz. Der Text lautet:
"Außerdem erhältst Du das Geld von der Evangelischen Vorsorge. Die Kassenstelle befindet sich Jägerstr. 17. Die 200 Reichsm. von der Witwenkasse Hamburg sind zu meiner Bestattung.
Bewahre diesen Schein gut auf".
Die Verfasserin (geb. 1874) hat die Schule besucht, längst bevor die Kurrentschrift zur Sütterlinschrift weiterentwickelt war. Wir sehen, daß hier die Unter- und Oberlängen wesentlich stärker betont sind, sodaß die Schreiberin auch darauf verzichtet hat, nach dem "d" ohne Absetzen weiterzuschreiben. Wie man sieht, laufen auch die Unterlängen in die nächste Zeile, was das Entziffern des hier als "Jägerstraße" transkribierten Wortes schwerer machte.

Geschichte


Immerhin wurde in Preußen ab 1915 eine modernisierte Fassung der alten Kurrentschrift mit den spitzen Lettern, entwickelt von einem Herrn Sütterlin, eingeführt, die den Schulkindern das Lernen und leserliche Schreiben erleichtern sollte - mit runden Elementen, konstanter Strichstärke und einer Rückführung der oft übertriebenen Ober- und Unterlängen auf leichter lesbare Proportionen.
Am 3. Januar 1941 fiel den Nazis ein, daß die spitze Kurrentschrift und ihre modernisierte Fassung, die Sütterlinschrift, undeutsch sei, und sie verfügten mit 3...400 Jahren Verzug gegenüber den europäischen Nachbarländern die Einführung der lateinischen Schreibschrift mit ihren vielfältigen runden Elementen, am auffälligsten dem kleinen "e" mit seiner Schleife statt des alten Doppelzackens.
Nach Ende des II. Weltkrieges sollen die Aliierten die Anwendung der Kurrent- und der Sütterlinschrift verboten haben, da diese den Besatzern nicht geläufig war. Anfang der 50er Jahre wurde sie vorübergehend wieder an einigen Schulen gelehrt.
Leider zwang man die Linkshänder immer noch beim Schreibenlernen, auf die rechte Hand umzustellen, um nicht die Tinte gleich wieder mit dem Handballen zu verwischen. Bei mir persönlich als starkem Linkshänder kommt aufgrund der anspruchsvolleren, weil vielfältigeren Formen der lateinischen Schreibschrift eine fast unleserliche lateinische Handschrift zustande, während ich leicht von meinen älteren Verwandten eine saubere Kurrentschrift lernen konnte, die ja nur ein paar Schleifen enthält und sonst nur aus Auf- und Abbewegungen besteht.
Ich finde es sinnvoll, daß die Kenntnis der Kurrent- und der Sütterlinschrift nicht verlorengeht, da viele Familiendokumente sonst nur noch von Spezialisten entzifferbar wären.

Schreibschrift am Computer


Im Computerzeitalter gibt es natürlich auch Fonts, um die alten Schreibschriften nutzen zu können. Es gibt viele private, liebevoll und aufwendig gemachten Internetseiten über diese Schriften, deren Verfasser auch mühsam Truetypefonts erstellt und frei zur Verfügung gestellt haben (man suche bei Google nach "Sütterlin", da dieser Begriff weitaus die meisten Treffer erzeugt, auch wenn die Websites fast durchgehend der Sütterlinschrift als letzte Entwicklung der historischen Schriften nur die ihr zustehende, untergeordnete Bedeutung zuordnen. Die meisten Homepages, die die Sütterlin erwähnten, befassen sich ausgiebig auch mit der Kurrentschrift oder der historischen Entwicklung der Schriften in Deutschland).
Hat man bei der Sütterlinschrift noch eine gewisse Auswahl, wird es bei der Kurantschrift mit den frei erhältlichen Fonts arg dünn. Der Font "unkurr31.ttf" von http://www.mathesius.de/privat/naumann/runterla.html lässt sich bei mir unter Open Office für Linux nicht installieren, UN-Kurrent.ttf hat bei mir gravierende Fehler (auf "Bold" werden statt der beabsichtigten Wirkung einige Großbuchstaben wie das "A" und die meisten Zahlen extra dünn). Schön typisch ist der TTF-Font für die Deutsche Kurrent von Accipiter Media (Tipp: hier liegt das "Schluß-S" auf dem Dollarzeichen). Der Autor hat sich meiner Probleme, das "Schluß-S" zu finden, mit großer Liebenswürdigkeit angenommen und berichtet ferner, daß er noch die letzte Vervollständigung, die Unterstützung der Ziffern 2-9, in der nächsten Zeit erledigen werde. Ferner empfehlenswert ist  die Kurrent.ttf, die alle Anforderungen erfüllte. Weiß man, daß das "Schluß-S" auf dem Balkenkreuz der Tastatur liegt (andere Fonts haben es auf den Dollar, das "Plus" oder das Paragraphenzeichen gelegt), kann man damit loslegen. Ein wenig Google-Suche nach Stichworten wie "kurrent + download + ttf" dürfte helfen.

Schreibgeräte

Die erwähnten Schreibschriften benötigen zur klaren Darstellung neben den Unter- und Oberlängen, den Rundungen, der Unterscheidung diverser "Zacken" durch Ü-Bogen und den Querstrich zur Verdoppelung von "n" und "m" auch feine und starke Strichbreiten. Mit einem Filzstift oder einem herkömmlichen Füller mit Kugelfeder ist da nichts zu machen. Die in historischen Zeiten gebräuchliche Spitzfeder, die je nach Druck stark und schwach schrieb, ist für uns heute kaum handhabbar; sie erfordert große Übung und stößt im Aufstrich leicht in das Papier herein. Starre Federn, die breit und schmal schreiben, wie wir es für kalligrafische Zwecke brauchen, heissen "Stub" Federn. Geeignete Federn haben einen sog. "Meißelschliff", der z.B. bei Montblanc ab Strichstärke "B" angewandt worden sein soll. Den deutlichsten Schliff normaler Füller für unseren Zweck nennt man Italic.
Haben wir einen Füller mit einer sogenannten Bandzugfeder, so wissen wir, daß er speziell für die breite und schmale Strichstärke, wie wir sie für Deutsche Kurrentschrift brauchen, gebaut wurde.
Teure Markenfüller haben einen Federtausch-Service: für eine gewisse Zeit nach dem Kauf kann man die Standardfeder, z.T. kostenlos, gegen eine geeignete Feder tauschen lassen.

Ich habe in der ersten Begeisterung diverse Sets (Herlitz "Calligraphy", namenloser mit Feder "Platinum", Rotring "Calligraphy" (kein ArtPen mit dem, die Feder bezeichnenden, Zusatz "Kalligraphie"!) und "Osmiroid", eine hoch renommierten Marke, die aber nicht mehr hergestellt wird, ausprobiert. Sie alle sind in den Müll geflogen, unter Hinterlassung von Tintenfingern usw. Füller sind nie ganz problemlos, aber bis auf ein Exemplar stellten sie früher oder später ihren Dienst ein oder nahmen ihn mangels Tintenfluß gar nicht erst auf. Mag sein, daß bei dem gebrauchten Osmiroid eine unpassende Feder drin steckte, die nicht passte oder verbogen war und mit dem Tintenleiter keinen korrekten Kontakt mehr hatte.
Die eine Ausnahme ist ein Lamy "Joy" mit Feder 1.1 Millimeter, der gut in der Hand liegt (weil er lang genug ist, ohne daß die Kappe aufgesteckt werden muß und die Balance ruiniert), sofort nach Einstecken der ersten Patrone losschreibt und auch problemlos wieder anschreibt, wenn er ein paar Tage gelegen hat.
Leider benötigen alle Lamy-Füller eine besondere Patrone. Als billigeres Fremdfabrikat (an einem Ende mit Lamy-Anschluß, am anderen universell für fast alle übrigen Fabrikate) habe ich nur die Farbe "blau" aufgespürt. Aber da es für einen problemlosen Tintenfluß auch auf die Tinte ankommt, habe ich nach meinen schlechten Erfahrungen sowieso keine Lust mehr auf Experimente bekommen.
Nicht erprobt habe ich:
Rotring ArtPen, den es (Vorsicht!) für verschiedene Schriften gibt, aber in der Ausführung "Kalligraphie" auch mit Bandzugfedern von 1.1, 1.5 und 1.9 Millimeter Breite. In einem Forum ist er gelobt worden. Neben den preiswerten Modellen ab ca. 10 Euro habe ich schon ein Angebot mit 750er Goldfeder neu um 50 Euro gesehen.
Von Pelikan gab es bis 1989 ein Modell MC110 in Breiten von 0,75 bis 2.0 (siehe http://www.ruettinger-web.de/pelikan-modell-kalligraphie.html). Heute aktuell ist der Pelikan "Script", der meist mit 1.5 mm Breite angeboten wird (9-12 Euro), aber auch mit 1.0 und 2.0 mm erhältlich sein soll. An Typenbezeichnungen sind mir P50 oder P52 bekannt.
In Foren positiv erwähnt wird auch ein Reform Füllhalter mit 1.5 mm Kalligraphiefeder.
Vom einstigen Edelfabrikat Sheaffer sind Sheaffer Calligraphy Sets mit Federn in 3-6 verschiedenen Stärken neu ab ca. 25 Euro erhältlich.

Schreiben und korrekte Haltung

Unverzichtbare Tipps für das richtige Schreiben und die Haltung des Schreibgerätes gibt's in Englisch auf http://www.paperpenalia.com/handwriting.html. Die Auf- und Abbewegung muß aus der Schulter kommen, nicht aus den mittleren Fingergelenken, die Weiterführung der Hand übernehmen Schulter- und Ellbogengelenk. Die beiden Gelenke sind auch verantwortlich dafür, daß das Gewicht der Hand nicht auf dem Schreibgerät ruht, sondern nur mit dem kleinen Finger der Abstand zum Papier ertastet wird, und die Muskeln des Handgelenkes und der Finger sind nur noch für die korrekte, immer gleiche Haltung (mit dem Ende des Füllers über dem Knöchel des Zeigefingers) zuständig.

Nutzung

Die Kenntnis einer Schrift, die 99 Prozent der Mitmenschen nicht fließend lesen können, bringt natürlich heute auch größere Vertraulichkeit. Haben Sie in Ihrem Arbeitszimmer gute Vorsätze an die Tür gepappt? Wäre Ihr Terminkalender oder ein gar vorhandenes Tagebuch eine Fundgrube von Informationen für die Konkurrenz? Auch den Schnell-Lesern unter Ihren Besuchern dürfte die Kurrentschrift eine blitzschnelle Erfassung des Wesentlichen verwehren. Stellen Sie gar die Systemschriften und z.B. die Anzeige von E-Mail-Texten auf die Kurrentschrift (Schreibschrift) oder wenigstens eine Frakturschrift (Druckbuchstaben) um, so müssen sich Ihnen bei dem peinlichen Blick über die Schulter nicht mehr die Nackenhaare sträuben, wenn Sie Vertrauliches auf dem Bildschirm haben.

Sonstige 

Wer sich spielerisch für besondere Schriften interessiert und überhaupt noch von Hand schreibt oder gar protokolliert, sollte sich ruhig auch einmal mit Stenografie beschäftigen. Den kulturhistorischen Touch wird man nicht vermissen, schon die alten Römer kannten Steno (auch Cäsar konnte es...), und das hat sich bis zu den Schreibern im Frankenreich fortgesetzt (http://de.wikipedia.org/wiki/Tironische_Noten). Auch hier sichert man seiner Handschrift eine gewisse Vertraulichkeit. Kann ich als natürlicher Schnellleser auch eine kopfstehende Schriftseite mit einem Blick erfassen, so ist mir bei Steno nur das Lesen Zeichen-für-Zeichen möglich. Und als Besitzer einer, wie erwähnt, chaotischen Handschrift ist es ein besonderer Genuß, Mitschriften aus ein bis drei sorgfältig geschriebenen Kringeln pro Wort lesbar zu erstellen, als verzweifelt in immer hastigerer Langschrift Stichwörter auf's Papier zu werfen...

Exkurs: Laientipps zu Füllhaltern

Schreibschrift und Füllhalter, das sind untrennbare Begriffe. Darüberhinaus sind Füllhalter auch für den Alltagsbetrieb gute Alternativen, was die Umweltfreundlichkeit und Preiswürdigkeit des Betriebes anbetrifft, und bieten mehr Freiheiten in der Anwendung. Für Eintragungen in Kladden oder auf Karteikarten mag man z.B. löschbare königsblaue Tinte einsetzen, für Dokumente gibt es auch wasserfeste, dokumentenechte Tinte wie "Noodler's Ink".
Kauftipps:

  • Keine gebrauchten Füllhalter. Auch, wenn das Schnäppchen so verlockend ist und das Fabrikat so cool, ein alter, mit versteinerten Tintenresten von 50 Jahren verstopfter Sheaffer, Füller mit subtil verbogenen Federn, die man nie wieder zum Fließen bringt, Füllhalter mit nicht mehr dichten Innereien, deren uralte Kork-Kolben alles andere tun, als frische Tinte aus dem Fass saugen, sollte man sich ersparen. Höchstens ein Prozent der werten Leser dieser Seite dürften die Erfahrung haben, einen kaputten Füller wieder in Gang zu bringen. Sie kaufen ja auch keinen verknäuelten Unfallwagen für den täglichen Weg zur Arbeit, wenn Sie nicht Kfz-Meister mit einer unausgelasteten Werkstatt sind, oder?
  • Keine Konverter. Die Anbieter versprechen, dass ein Konverter aus einem Patronenfüller einen Kolbenfüller macht. Konverter haben aber den Tinteninhalt einer Patrone, nicht eines Kolbenfüllers, und ferner habe ich im Fachhandel bzw. Fachversandhandel zweimal in zwei Versuchen einen falschen Konverter bekommen. Es hat mich schon gewundert, dass der Guru im teuren Fachgeschäft den Konverter zu meinem Lamy-Füllhalter nicht etwa nach der Modell-Nummer aussuchte, sondern die Konverter in seiner Wühlkiste Stück für Stück ausprobierte, ob wohl einer davon irgendwie zu passen schien. Zwei Konverter, zwei unbrauchbare Füller, einer davon durch Reste eines Konverters ruiniert, der wohl draufgesteckt werden konnte, aber beim Herunternehmen zwecks Reinigung des verstopften Füllers in Stücke ging, reichen mir. In Patronenfüller tue ich Patronen hinein, für Tintenfässer kaufe ich echte Kolbenfüller.
  • Billigfüller sind so gut und zuverlässig wie teure. Ich habe extra mal aus einem Lebensmittelmarkt einen bunten Kinderfüller von Pelikan für um 5,-- Euro mitgenommen, weil ich gerade einen für rote Tintenpatronen haben wollte. Er ist genauso zuverlässig und schreibt genauso gut wie die Markenfüller von Lamy oder mein bis dato teuerster Füller mit Goldfeder. In der Tat bestätigt einem schon mal der Fachhändler unter vorgehaltener Hand, dass in seinen 100-Euro-Füllern dieselbe Tintenleitermechanik steckt wie in seinen 10-Euro-Schreiblernfüllern.
    Mein optisch auffälligster Füller, mattsilber, vergoldet, liegt gut in der Hand, stammt aus China. Er schreibt genauso gut an (auch nach langer Pause) und die Feder gleitet ebenso sanft über das Papier, wie ein guter deutscher Markenfüller. Der teuerste Füller, den es im gängigen Handel zu kaufen gibt (ich habe ihn bei einem Firmenchef erlebt, der ihn als Jubiläumsgeschenk um die tausend DM bekam) schrieb überhaupt nicht, er lief dauernd aus, und zwar auch nach dem fünften Reparaturaufenthalt des nagelneuen Gerätes beim Hersteller.
  • Den Füllhalterfedern sieht man es nicht an, ob sie etwas taugen. Die billigste Sorte schmückt sich mit dem Wort: "Iridium Point". Iridium ist ein sündhaft teures Edelmetall, das seit 1954 nicht mehr in Füllhaltern verwendet wird und bis 1954 konnte es weder geschmiedet, noch ordentlich aufgeschweisst werden - ganz wenige Fabriken beherrschten das Geheimnis, eine Füllhalterfeder mit diesem enorm harten, nichtrostenden Material zu fertigen.
    Dennoch gibt es heute Millionen Füllhalter mit einer "Iridium Point" Feder im Angebot. Das Wort bedeutet einfach nur, dass es keine Goldfeder ist. Angeblich schreiben die alten deutschen Fabrikate besonders gut, die chinesischen Federn besonders schlecht. Ich bezweifle das. Chinesen sind Fans von Füllhaltern. Wie sollten sie diese Vorliebe entwickelt haben, wenn ihnen die guten Federn vorenthalten worden seien. An den Fähigkeiten kann's nicht liegen, chinesische Halbfabrikate sind ja auch in Schweizer Uhrwerken und deutschen Forschungsmikroskopen vertreten. Fazit: Es gibt gut und präzise gefertigte und es gibt schlechte "Iridium Point" Federn.


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